Die besten ungewöhnlichen Bestattungsarten

Von einer Baumbestattung bis zur Diamantbestattung: So kann man  auf schöne und ausgefallene Art und Weise Abschied von den Toten nehmen.

Was soll nach dem Tod passieren? Welche Art von Beerdigung soll es geben? Wo liegt die letzte Ruhestätte? Diese Fragen sind ein heikles und oft auch schwieriges Thema. Einerseits, weil viele Menschen ungern über ihr Ableben reden möchten. Andererseits, weil ihnen auch unklar ist, was mit ihrem Leichnam passieren soll.

Dementsprechend werden Beerdigungen meist ganz klassische vollzogen: Der Tote wird auf einem Friedhof in einem Sarg oder in einer Urne bestattet. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten. Manche davon fallen ziemlich ungewöhnlich aus. Trotzdem – oder gerade deswegen – klingen sie auch wieder interessant.

Die besten ausgefallenen Bestattungsmethoden

  • Edelsteinbestattung
  • Baumbestattungen
  • Wasserfallbestattung
  • Gletscherbestattung
  • Seebestattung

Was ist eine Edelsteinbestattung?

Die Edelsteinbestattung wird auch Diamantbestattung genannt. Anbieter wie zum Beispiel http://www.heart-in-diamond.de/ nutzen die Asche eines verbrannten Toten, um daraus einen Edelstein zu pressen. Was wie ein Scherz klingt, ist keiner – sondern wirklich möglich! Spezialisten nehmen tatsächlich die Asche oder Haare des Verstorbenen und stellen daraus einen Rubin oder Saphir her.

Die glitzernden Ergebnisse können zwischen 0,015 und 2,0 Karat haben und sind von einem echten, natürlich entstandenen Edelstein kaum zu unterscheiden. Je nach Karat, Form, Farbe und Anbieter kosten die Ergebnisse zwischen ca. 1.000 und 20.000 Euro.

Bestattungen in der Natur

Die Baumbestattung gehört wie die Wasserfall- und Gletscherbestattung zu den sogenannten Naturbestattungen. Bei diesen wird die Beerdigungszeremonie an einem Baum, Gletscher oder Wasserfall abgehalten. Es sind auch Bestattungen an Flüssen oder auf Bergwiesen möglich.

Naturbestattungen können nicht überall durchgeführt werden. Wer sich dafür interessiert, muss zum Bespiel Ausschau nach einem Friedwald halten und unter Umständen mit Spezialbestattern reden. Die Preise fallen sehr unterschiedlich aus. Unter anderem gilt es zu bedenken, dass die Trauergemeinde eventuell in ein anderes Land (beispielsweise in die Schweiz) fahren muss, um an einem Gletscher oder auf einer Bergwiese die Zeremonie abhalten zu können.

Nicht nur für Seebären: Bestattungen auf dem Meer

Eine Bestattung auf hoher See – das kennt man, zum Beispiel aus Filmen. Trotzdem denken viele nicht daran, ihren verstorbenen Liebsten das Wasser als letzte Ruhestätte auszusuchen. Dabei fallen die Kosten recht überschaubar aus: Eine einfache Seebestattung erhält man bereits ab rund 3.000 Euro.

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1 Kommentar

  1. Diamantbestattung … das klingt eher so, als würde man mit Diamanten beerdigt werden. Ist aber wohl nicht so. Tja, habe ich wieder was gelernt…

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